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Eine rein persönliche Meinung
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Früher, um die vorige Jahrhundertwende, spielte man in den Wiener Kaffeehäusern eine Vielzahl von Domino-Varianten, es war eines der beliebtesten Spiele in Österreich. Diese Zeiten sind lange vorbei, heute sollen Dominos nur mehr fallen, was anderes fällt uns dazu nicht mehr ein. Zum Beispiel am 14. November 2008 sind 4,500.000 Dominosteine in einer Kettenreaktion umgefallen. Und das erstaunliche dabei war, es wurde in RTL live übertragen und die Zuschauer sahen bei diesem spannenden Erlebnis sogar freiwillig zu, es soll sogar Europäer geben, die Gefallen an Takeshi’s Castle finden, Geschmäcker sind eben unterschiedlich. Nicht nur Dominosteine fallen, sondern auch Mauern. Und zum Gedenken an den berühmtesten Mauerfall sollen nun 1.000 übergroße Dominosteine zwischen dem Potsdamer Platz und dem Reichstag auf einer Länge von zwei Kilometern am 7. November aufgestellt werden und dann am 9. November, zum 20. Jubiläum, dann umgeworfen werden. Das Präsentierte der Regierende Bürgermeister Wowereit im März mit einem kleinen Modell der Öffentlichkeit. Das besondere dabei ist, dass alle Berliner eingeladen wurden, die künstliche Gestaltung von je einem Stein zu übernehmen. Wer einen eigenen Dominostein gestalten will, kann sich unter http://www.mauerfall09.de/dominoaktion bewerben.
Wie schön wäre es, wenn es auch einen echten Dominostein dabei geben würde, wegen des Spieles wegen, oder ein Siedler, Carcassonne, Keltis oder Einfach Genial. Ja, Einfach genial hat uns die Dominos in moderner Form wieder auf den Spieltisch gebracht, möge es noch viel Spaß bereiten. |
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