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Eine rein persönliche Meinung                                                                                       alle bisherigen Einträge


DIE SEHNSUCHT DES MENSCHEN NACH BRETTSPIELEN

In einer perfekten digitalen Welt mit Vielfalt an digitalen Spielen mutet es schon fast wie eine Sehnsucht nach der Vergangenheit an, wenn im Internet plötzlich an vielen Stellen folgende Meldung zu finden ist:

"A well known game designer is looking to see if anyone, publisher or individual, with a track record is interested in programming any of his back catalogue that is suitable for the iPhone to sell through the Apple Store. This would be on the basis of a distribution of the proceeds, after Apple’s cut."

Ja, Die Siedler von Catan sind das genaue Gegenteil der aktuellen Computerspiele, trotzdem ist es auf fast allen Plattformen vertreten und die Veröffentlichung von Erweiterungen lässt vermuten, dass es erfolgreich sein muss, denn Spiele - im digitalen Bereich - verschwinden so rasch wieder vom Markt, als ob es diese nie gegeben hat.

Nun scheint ein renommierten Autor nach dem Erfolg von Siedler von auch seine Spiele - was bedeutet hier wohl "back catalogue"? - auf das iPhone zu bringen, da gibt es wohl einen potentiellen Markt von vielen Millionen Usern.

So scheint doch die Vielzahl der Nutzer von Handys, die zugleich auch Kleincomputer sind, eher unseren Brett- und Kartenspielen anzuhängen als den aktuellen stressigen, wenn auch grafisch tollen digitalen Spielen.

Bei Siedler hat man Zeit zu denken und zu handeln, kein Timer zwingt zur raschen Entscheidung, und man ist auch selten tot. Und da die Handy-User scheinbar ins fortgeschrittene Alter kommen, bietet sich hier ein wachsender Markt. Auch das Google-Handy soll für solche Spiele bestens gemacht sein.

Und ein wesentlicher Vorteil dabei ist auch, man muss nicht online gehen und spart daher nicht nur Nerven, sondern auch Geld.

Daher meine Einladung an alle "well known game designer" dieser Idee zu folgen und die User der digitalen Welt mit unseren Spielen zu infizieren. Irgendwann werden diese dann vor unserer Tür stehen und am Spieleabend gerne mitspielen wollen.

Ferdinand am 8. März 2009

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