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DAS KAPITALISTISCHE BOHNANZA UND GÜNTER JAUCH
Es ist nun schon zwei Wochen her, aber es geht mir nicht aus dem Kopf.
Wie schafft man es, dass Günter Jauch vor einem Millionenpublikum den
Namen eines Kartenspiels freiwillig immer wieder wiederholt: Claudio
Maniglio führte uns das vor! So macht man Werbung für Spiele!
Dabei hatte alles ganz normal angefangen. Claudio Maniglio, Deutscher
Scrabblemeister des Jahres 2003, hatte es am Montagabend bei „Wer wird
Millionär“ auf den Sessel geschafft. Dort stellt er nicht nur sein
vielfältiges Leben, sondern auch seine Spielleidenschaft vor. Da er bei
der SPIEL in Essen schon mitgearbeitet hat und auch in einem
Spielwarengeschäft in Bonn gearbeitet hat, erzählte er auch noch eine
kleine Geschichte, die dann der große Erfolg war.
Er erzählte, dass er Gregor Gysi das kapitalistische Spiel Bohnanza
verkauft hat! Eine tolle Darstellung, wobei ich mich immer noch Frage,
was an Bohnanza kapitalistisch ist? Aber es hat Günter Jauch begeistert,
diese Stimmung war dann die ganze Sendung zu merken. Und wie er dann am
Freitag wiederkam, (Spielstand 32.000) wurde er sofort mit Bohnanza
begrüßt. Uwe Rosenberg sagt übrigens, dass Claudio seit 1995 sein
größter Bohnanza-Fan ist!
Das sollten wir als Beispiel nehmen. So kann man für die Brett- und
Kartenspiele mehr werben. Jeder kann damit in seinem kleinen Bereich
beginnen. Nur die richtigen Worte muss man noch finden, denn: Ich habe
mit meinen Kindern das Kinderspiel des Jahres gespielt, wird niemanden
hinter dem Ofen hervorlocken! Da brauchen wir kreative Spieler, die uns
die richtigen Schlagworte liefern und daraus was machen.
Danke nochmals an Claudio für seine tolle PR-Arbeit für unsere Spiele!
Ferdinand am 24. September 2008

Günther Jauch mit Claudio Maniglio aus Bonn. Foto: RTL

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