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Eine rein persönliche Meinung                                                                                       alle bisherigen Einträge


GEWINNEN: ABER NUR MIT DOPING!

Die ersten World Mind Sport Games im Oktober in Peking rücken immer näher und ich kenne mich beim Doping für Spieler immer noch nicht aus! Da muss sich was ändern! Da ich keinen geschulten Trainer gefunden habe, wurde ich von einem befreundeten Schachspieler auf einer Parkbank initiiert, hoffentlich habe ich alles auch richtig verstanden!

Normalerweise sucht man sich zum Beispiel im Sport einen motivierten Trainer, der dann schon all die Geheimnisse kennt. Da wird nicht viel darüber gesprochen, denn Sportler und Trainer wollen das gleiche: Gewinnen! Wozu das in langen Diskussionen womöglich einer breiten Öffentlichkeit kundtun.

Nun, die WADA ist die Weltorganisation, die das Welt-Anti-Doping-Programm erstellt, durchführt und kontrolliert, eine Organisation wo die Machtteilung, wie es zum Beispiel in Österreich üblich ist, noch nicht bekannt ist. So gibt es vielleicht neben der 4. Macht (Medien) bald die 5. Macht (Doping-Kontrolle). Kann mir sehr gut vorstellen, das viele Bereiche des alltäglichen Lebens da dazu kommen werden, muss ja nicht unbedingt nur Nikotin sein!

Ja und da sind wir schon beim ersten Doping-Problem. Alkohol als Dopingmittel, was soll da ein Sportler mit Alkohol im Blut oder umgekehrt besser machen können? Auch bei Brettspielen hilft Alkohol nicht! Und da gibt es noch die lustige Unterscheidung: Wer im Schanigarten spielt, in der freien Natur, darf nur 0,0 mg im Blut haben. Wer aber im verrauchten Hinterstüberl eines Lokals Karten spielt, darf bis zu 0,2 mg haben, ist doch ganz logisch. Wenn die Luft schlecht ist, darf’s ein bisschen mehr Alkohol im Blut sein. Verstehe immer noch nicht, was das mit Doping zu tun hat? (Alkohol bringt 2 Jahre Sperre)

Und dann Cannabis und all die anderen ähnlichen Substanzen, die auch als Rauschmittel bezeichnet werden, sind natürlich strikt verboten! Auch hier verstehe ich nicht, welche Dopingfunktion Rauschmittel bringen, ist dann ein Sportler beflügelt oder spielt man abgehobenes Schach. Ja, vielleicht kann man dann in „Second Life“ auch ohne Computer gleich mitspielen, aber was sonst? (Rauschmittel bringt 2 Jahre Sperre)

Und dann das Wundermittel Koffein, das in so vielen natürlichen und künstlichen Getränken drin ist. Aber da wird leider kein Dopingfall draus, auch wenn pro Schale Kaffee bis zu 100 mg Koffein dem Körper zugeführt wird. Glaubt man den Medizinern, wird man früher an der getrunkenen Menge Wasser sterben als an der Menge Koffein! (Kaffee bringt keine Sperre)

Nun, dann bekam ich den Geheimtipp. Es gibt ein Getränk, ein vegetarisches Getränk (auch für Veganer geeignet), das zugleich auch koscher ist, eben ein Getränk, dass nie einer Pflanzen oder einem Tier in die Nähe gekommen ist, eben ein modernes synthetisches Getränk: Red Bull.

Red Bull bringt nicht nur Treibstoff für den Körper, sondern hat auch körpereigene Stoffe an Bord, die in den Organen den Abbau der Schadstoffe beschleunigen. Dieser Mix aus Kraftfutter und Schadstoffabbau scheint gut gelungen zu sein (wer mehr wissen möchte sollte im Internet dazu nachforschen!) und hier haben wir unser Dopingmittel gefunden.

Zum Glück hat aber die Interessenvertretung aller Spieleclubs noch kein Abkommen mit der WADA unterschrieben, daher darf bei unseren Spieleabenden weiterhin ungebremst gedopt werden, bis der Doktor kommt.

Also ab 6 Dosen Red Bull sollte man – glaubt man unserem Schachexperten – keine Dopingkontrolle mehr über sich ergehen lassen. Das könnte bis lebenslang bedeuten.

Inzwischen achte ich strikt darauf, wer einen Energiedrink vor sich stehen hat. Hat man da überhaupt noch eine Chance zu gewinnen!

Daher sollte man genau darauf achten, wer am nächstens Spieleabend ein Red Bull ohne Flügerl bestellt, der ist gefährlich! Ein Wissender!

Ferdinand am 7. September 2008

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