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Eine rein persönliche Meinung                                                                                       alle bisherigen Einträge


MICHAEL TUMMELHOFER FOR PRESIDENT!

„Home“ schallte es einst von einem der zahlreichen Hügel in England, als es noch Meinungsverschiedenheiten zwischen den Lords gab. Daraufhin gab es eine Lautverschiebung und „Home“ wurde ab sofort „Humes“ ausgesprochen.

Denn damals war es üblich, dass der Anführer seine Truppen mit seinem Namen rufte, aber diese gingen damals überraschend nur nach Hause. Ein sehr verständliches Missverständnis.

Auch heute sind die Namen unserer „Anführer“ noch wichtiger als jemals zuvor. Erst gestern sah ich im Kurier www.kurier.at ein „Mensch Ärgere Dich Nicht“-Brett mit vier Pöppel. Wozu die vier Parteien, deren Programme und ihre Anführer nennen, die richtige Farben und ein paar Linien machen alles klar, denn der Mensch hat gelernt, die Welt in solchen medialen Bildern zu sehen.

Denken wir nur an J. K. Rowling, Michael Phelps, Christine Stürmer oder Michail Saakaschwili, um nur ein paar zu nennen, wir verbinden sofort eine Vielfalt von Eindrücken mit ihnen. Die Welt ist klein geworden. Nicht umsonst kämpfen immer mehr Personen, weltweit bekannt zu werden, auch wenn es für sie wenig gute Gründe gibt, wie bei Paris Hilton.

Manchmal ist das aber auch kontraproduktiv für die betroffene Person, wenn Harrison Ford schon im „First Life“ zu Indiana Jones wird und sein ganzes Leben überdeckt. Aber wenn wir von Warren Buffet und Bill Gates hören, verbinden wir nicht nur das meiste Geld mit ihnen, sondern auch ihren Lebensstil, und das stört weder die Zwei noch uns.

Was wäre eigentlich APPLE ohne Steve Jobs oder MICROSOFT ohne Steve Ballmer, leere Hülsen, miese Bürokratien, daher gibt es eine Vielzahl von Videos dazu auf YouTube zur allgemeinen Information oder Belustigung (kann man das wirklich lernen)? Aber wir kennen diese Persönlichkeiten und sie prägen unser tägliches Leben!

Das ist auch so bei elektronischen Spielen, jeder kennt Sid Meyer und Peter Molyneux, wer aber kennt schon Wolfgang Kramer und Reiner Knizia? Fragen Sie mal herum! Vielleicht liegt das auch den vielen Medien zu elektronischen Spielen, für unsere Spiele gibt’s da wenig zu vermerken. Sogar Tageszeitungen haben ihren täglichen Spielebericht zu elektronischen Spielen.

Da haben die Hersteller von Computer- und Konsolenspiele wirklich die Nase vorne, und ich glaube daher, sie haben daher zu Recht die Aufnahme als Kulturgut im deutschen Kulturrat gefunden.

So sind Saturo Iwata von Nintendo und Ken Kutaragi von Sony (Steve Ballmer von Microsoft haben wir ja schon genannt) ständig in den Medien und machen durch ihre Persönlichkeit unbezahlbare Promotion für ihre Firmen und ihre Produkte.

Was hat das nun alles mit unseren Spielen zu tun?

Kennen Sie die CEOs von den beiden größten Unternehmen der Spielebranche - Mattel und Hasbro, haben Sie wenigsten schon mal von ihnen gehört? Wenn Sie diesen Blog hier lesen, sind Sie sicher ein Insider der Spieleszene, sonst hätten Sie uns nicht gefunden. Oder kennen Sie zumindest die CEOs der größten deutschen Spielehersteller? Oder wissen Sie nicht mal, wer die größten Marken sind? Hier gibt es dann eindeutig einen Nachholbedarf!

Ein erster Erfolg war hier die Verleihung des „Spiel des Jahres“ 2008. Diesmal wurden nur Michael Tiesler und nur Alex Meffert als CEOs die Preise überreicht, endlich standen sie im Mittelpunkt der Öffentlichkeit, ungebrochenes Zentrum der Aufmerksamkeit. Diese öffentliche Präsenz sollte öfters passieren, dann haben wir bald YouTube gefüllt mit ihren Clips und damit auch über unsere Spiele. (Bisher gibt es keinen Treffer auf YouTube für unser Spiel des Jahres.)

Daher empfehle ich, in Essen bei den Aufrufen zu den beliebten Wettbewerben sich auf das alte England zu besinnen, und daher laut zu rufen: TIESLER oder MEFFERT oder VERRECCHIA, wenn es um Keltis, Blox und Deukalion geht! Ein neues ungewohntes Hörvergnügen! Das bringt neue Teilnehmerkreise.

Zuletzt möchte ich nochmals unseren virtuellen Spieleautor Michael Tummelhofer als optimale Alternative ins Gespräch zu bringen. Wenn wir es nicht wollen oder schaffen, unsere realen Spieleverlage mit ihren CEOs in den Mittelpunkt zu stellen, dann können wir ja auf unseren MT zählen! Wir brauchen eben Persönlichkeiten, die unbezahlbare Promotion für unsere Spiele machen, Tag und Nacht.

Ferdinand am 24. August 2008

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