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SAMMELSURIUM: VIELFALT ODER CHAOS AUS WIEN - SEITE 2

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HINTER DEN KULISSEN

1.Was sagt Piatnik zu der Spieleserie

Die Sammelsurium-Spiele
Die Sammelsurium-Spieleserie hat international beachtlich eingeschlagen. Neben dem Wiener und dem Österreichsichen Sammelsurium gibt es mittlerweile auch eine Bayrische, eine Schweizer und eine Berliner Version. Stets geht es um die Beantwortung von amüsanten, kuriosen und erstaunlichen Fragen über die jeweilige Region, eingebunden in ein kurzweiliges Laufspiel.
Hinter der erfolgreichen Idee stecken insbesondere zwei Personen: Buchautor Harald Havas, dessen Wiener Sammelsurium schon in literarischer Form ein Bestseller war. Und Spielautor Ronald Hofstätter, der mit seiner Agentur White Castle und in Zusammenarbeit mit Havas das Ganze spielerisch perfektioniert und mit zusätzlichem Esprit versehen hat. White Castle entwickelt übrigens nicht nur selbst Spielideen, sondern betreut auch zahlreiche junge Autoren bei ihrem Weg auf den Spielemarkt.

2. Was sagt das Spielemuseum dazu (zum Wiener Sammelsurium)

Wiener Sammelsurium

schätzen-raten-schmunzeln-lachen
Die Spieler versuchen, in diesem Wissensquiz mit Thema Wien als erster das Zielfeld Stephansplatz zu erreichen. Vorrücken kann man durch Würfelglück, richtige Antworten, richtiges Schätzen, Irreführen anderer Spieler und Unwissen der anderen Spieler.

Wer dran ist, ist Spielleiter dieser Runde. Er würfelt, für einen Pfeil rückt der Spielleiter zwei Felder vor, die Runde ist zu Ende und der nächste ist dran und wird zum Spielleiter. Für ein K, S oder W stellt der Spielleiter eine Frage von der entsprechenden Karte. Bei einer Wissensfrage notiert jeder die Kennung der ihrer Meinung richtigen Antwort, wer richtig lag, zieht zwei Felder vorwärts. Bei einer Schätzfrage notiert man einen Wert, wer am nächsten dran ist, zieht zwei Felder, bei Gleichstand auch mehrere Spieler. Bei einer Kreativfrage werden die Antworten nicht vorgelesen und der Spielleiter darf nicht mit raten. Er schreibt auf getrennte Zettel die Antworten auf der Karte, die Spieler schreiben einen ganzen Satz als möglichst kreative oder skurile, aber auf jeden Fall plausible Antwort hin. Dann werden alle Zettel gemischt und vorgelesen, dann gibt jeder einen Tipp ab, was die richtige Lösung ist. Dann wird diese vorgelesen, für richtige Antworten rückt man zwei Felder vor, wird eine erfundene Antwort für richtig gehalten, darf deren Autor auch ein Feld vorrücken. Wer die falsche Antwort von der Karte wählte, erlaubt dem Spielleiter einen Schritt nach vorne.

Das Spiel kombiniert sehr geschickt an sich bekannte Mechanismen, der größte Reiz liegt im Thema, in der Beschäftigung mit Wien und seinen Charakteren.
Spieler: 2-6, Alter: ab 10 Jahren, Dauer: ca. 45 Minuten, Autoren: Harald Havas, Ronald Hofstätter, Grafik: A. Wagner, Th. Kriebaum, Preis: ca. € 23.00, Verlag: Piatnik 2006 

Kulissen-Ende

Wenn man der Tradition von Roda-Roda und Kafka verpflichtet ist, muss es sich auch mit Havas auseinandersetzen, um Österreicher zu sein. „Schauen Sie sich das an!“, wie Karl Farkas so treffend sagte! Und kaufen!

Ferdinand am 23. Juli 2008

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